Heute genossen wir die Zeit am Fluss bzw. bei unserem netten Häuschen. Einzig der anfängliche Baulärm nervte ein wenig 😆. Aber der Bagger und der Lkw verzogen sich bald und wir konnten die Ruhe genießen.



Bei über 30 Grad ist unser Pool eine angenehme Erfrischung.









Wir mussten unseren Pool „verteidigen“.



Wo am Morgen noch der Bagger stand, ist am Nachmittag schon Wasser.

Von unserem Garten aus hat man einen schönen Blick auf die Festung Rozafa. Es gibt eine Legende zu dieser Festung.
Drei Brüder versuchten, eine Burg zu bauen, doch jede Nacht stürzten die Mauern wieder ein. Ein alter Mann sagte ihnen, der Bau würde nur halten, wenn jemand lebendig eingemauert werde. Die Brüder beschlossen, die Frau zu opfern, die am nächsten Tag als Erste das Mittagessen bringt – unter der Bedingung, dass niemand sie warnt. Nur der jüngste Bruder hielt sich an das Versprechen. Seine Frau Rozafa erschien am nächsten Tag. Sie akzeptierte ihr Schicksal, bat jedoch darum, dass eine Brust, ein Auge, ein Arm und ein Bein frei blieben, damit sie weiter ihr Kind stillen, es sehen, wiegen und streicheln könne.



Am späten Nachmittag fuhren wir an den Shkodrasee (oder Skutarisee) in die Ortschaft Shiroka. Man hatte einen schönen Blick auf den See, aber wir beschlossen zum Abendessen lieber nach Shkodra zu fahren.





Shkodra zählt zu den ältesten Städten des Landes und war lange ein kulturelles und politisches Zentrum. Noch war die Stadt recht leer und wir machten einen kleinen Spaziergang und suchten uns ein Lokal.
Wir sahen schon überall Leinwände und dann war schnell klar – heute spielt Albanien gegen Serbien in der Fußball WM Qualifikation. Da war was los. Mit ein wenig dröhnen im Kopf ging es dann zurück in unser ruhiges Häuschen.













