Heute wachten wir bei strahlendem Sonnenschein auf. Von den Wolken des Vortages war nichts mehr zu sehen und so beschlossen wir nach dem Frühstück, Dugi Otok zu erkunden.

Unser erster Stopp war der Leuchtturm Veli Rat am nördlichsten Punkt der Insel. Er wurde bereits 1849 erbaut und ist mit einer Höhe von 42 Metern einer der höchsten Leuchttürme an der Adriaküste. Der markante Turm ist schon von weitem sichtbar und gilt als eines der Wahrzeichen von Dugi Otok.













Anschließend ging es weiter zum berühmten Sakarun Beach. Der Strand zählt zu den bekanntesten auf Dugi Otok und wird wegen seines hellen Sandes und des türkisfarbenen Wassers oft mit karibischen Stränden verglichen. Die Bucht ist rund 800 Meter lang und fällt sehr flach ins Meer ab, weshalb sie besonders bei Familien beliebt ist. Leider waren wir vom Strand etwas enttäuscht. Das Seegras stand so hoch, dass vom eigentlichen Sandstrand kaum etwas zu sehen war. Obwohl Parkgebühren verlangt werden, machte die Anlage zumindest in der Vorsaison keinen besonders gepflegten Eindruck.







Nach einem kleinen Mittagssnack in der Bucht Veli Žal legten wir noch einen kurzen Spaziergang entlang der Küste ein. Die Bucht ist deutlich ruhiger als Sakarun und gefiel uns mit ihrem klaren Wasser und der natürlichen Umgebung besser.











Anschließend setzten wir unsere Inselrundfahrt fort und fuhren über Savar und Luka wieder Richtung Süden. Unterwegs konnten wir mehrere Fischzuchtanlagen zwischen Dugi Otok und der Insel Rava erkennen. In diesen großen Netzgehegen werden vor allem Doraden und Wolfsbarsche gezüchtet, die später in vielen Restaurants entlang der kroatischen Küste auf den Teller kommen. Die geschützten Gewässer zwischen den Inseln bieten dafür ideale Bedingungen.






Ein weiterer kurzer Stopp führte uns nach Žman. Dort schauten wir uns von außen das Hotel Villa Nai 3.3 an. Das außergewöhnliche Luxushotel wurde mitten in einen jahrhundertealten Olivenhain gebaut und ist für seine besondere Architektur bekannt. Die Gebäude fügen sich nahezu unsichtbar in die Landschaft ein und das Hotel zählt mittlerweile zu den exklusivsten Unterkünften Kroatiens. Für einen kurzen Blick war es auf jeden Fall interessant, auch wenn wir uns nur von außen umgesehen haben.



Danach ging es über Zaglav zurück nach Sali. Nach unserer Rundfahrt hatten wir einen guten Eindruck von Dugi Otok bekommen. Die Insel wirkt vielerorts noch sehr ursprünglich, die Orte sind klein und ruhig und hinter jeder Kurve wartet wieder eine andere Landschaft oder Aussicht auf das Meer.







Nach einer kurzen Pause machten wir noch einen schönen Spaziergang entlang der Küste rund um die Halbinsel von Sali. Der Weg führte direkt am Wasser entlang und bot immer wieder schöne Ausblicke auf die vielen kleinen Buchten, die vorgelagerten Inseln und den Hafen des Ortes.








Nach unserer Runde ließen wir den Tag im Restaurant Fermata ausklingen. Bei gutem Essen und mit Blick auf den Hafen genossen wir den Abend und ließen die Eindrücke unserer Inselrundfahrt noch einmal Revue passieren. Anschließend ging es zurück ins Appartement und nach diesem ereignisreichen Tag bald ins Bett.





