14. bis 17. Dezember 2023
Philipp wurde zu seinem 40. Geburtstag von Claudia zu einem Überraschungsausflug eingeladen – und er hatte absolut keine Ahnung, wohin es gehen sollte. Am Donnerstag, 14. Dezember wurden wir um kurz vor 10:00 Uhr von Georg und Tini abgeholt. Philipp dachte zunächst, wir würden einfach gemeinsam einen kleinen Ausflug unternehmen. Doch schon bald wurde ihm klar, dass es etwas Größeres sein musste: Wir fuhren zum Flughafen Klagenfurt! Als Georg und Tini dann auch noch ihre Koffer auspackten, war für Philipp alles klar – dachte er zumindest. Kurz vor dem Einchecken verabschiedeten sich jedoch Georg und Tini plötzlich. Philipp war überzeugt, dass das Ziel nur Wien sein könne – immerhin startet von Klagenfurt nur ein Flieger. Was er nicht wusste: Die Überraschung hatte noch ein paar Wendungen parat…



Um 11:45 Uhr landeten wir schließlich in Wien und Philipp wollte sofort den Flughafen verlassen. Doch statt zum Ausgang zu gehen, steuerten wir ein anderes Gate an. Die Verwirrung war groß – wohin sollte es nun weitergehen? Das große Rätselraten begann: Paris? Hamburg? Belgrad? Es gab so viele Möglichkeiten. Dann blieb nur noch ein Flieger übrig – und die Überraschung löste sich auf: Wir flogen nach Berlin!



Gegen 14:50 Uhr landeten wir in der Deutschen Hauptstadt und fuhren zu unserem Hotel, dem Numa Berlin Arc, ganz in der Nähe des Checkpoint Charlie.




Philipp wusste nun zwar das Ziel, aber immer noch nicht, was uns alles bei unserem Städtetrip erwarten würde. Da es noch früher Nachmittag war, mussten wir uns die Beine vertreten. Unser erster Spaziergang führte uns Richtung Berliner Dom und zu einem Weihnachtsmarkt – perfekt, um die Stadt ein erstes Mal auf uns wirken zu lassen.















Abends gingen wir typisch berlinerisch „Zur letzten Instanz“ essen – Berlins ältestem Wirtshaus aus dem Jahr 1621. In gemütlicher, historischer Atmosphäre gab es klassische Berliner Grillhaxe.









Danach ging es zurück ins Hotel. Wir waren ganz überrascht, dass in einer Millionenmetropole wie Berlin an einem Donnerstag um 21:30 Uhr niemand in der U-Bahnstation war.


15. Dezember
Am nächsten Morgen starteten wir unsere Erkundungstour mit dem Hop-on-Hop-off-Bus, um einen guten Überblick über die Stadt zu bekommen. Wir fuhren vorbei am Gendarmenmarkt, dem Alten Stadthaus, dem Roten Rathaus, dem Brandenburger Tor, dem Reichstag und der Siegessäule. Am Kurfürstendamm stiegen wir dann aus, um die Gegend noch ein Stück zu Fuß zu erkunden.















Am Mittag gab es ein kleines Rätsel: Philipp musste erraten, wo wir essen würden. Schließlich landeten wir im NENI Berlin im 25hours Hotel Bikini. Die Küche von Haya Molcho gehört zu unseren Lieblingsrestaurants. In Berlin genießt man hier außerdem einen tollen Blick über die Stadt und den Berliner Zoo – perfekt, um neue Energie für den restlichen Tag zu tanken.







Danach spazierten wir zum KaDeWe und machten einen kleinen Schaufensterbummel, bevor es wieder mit dem Hop-on-Hop-off-Bus weiter Richtung Potsdamer Platz ging. Dort besuchten wir das Spionagemuseum, das einen spannenden Einblick in die Welt der Geheimdienste bietet. Von historischen Spionagewerkzeugen bis hin zu modernen Techniken – hier kann man die Geheimnisse des Agentenlebens hautnah erleben.










Danach ging es zurück ins Hotel, wo wir eigentlich eine Zimmerstunde geplant hatten. Aber es kam alles anders: Fünf Minuten nachdem wir die Füße hochgelegt hatten, ging im gesamten Haus der Feueralarm los. Also nichts wie raus! Nach einer gefühlten Ewigkeit entpuppte sich der Alarm glücklicherweise als Fehlalarm – und so hatten wir doch noch eine kleine Pause, bevor es zum nächsten Überraschungshighlight ging.





Philipp hatte keine Ahnung, wo es zum Abendessen hingehen würde. Erst direkt vorm Restaurant wurde klar: Wir gingen zu Tim Raue. Wir sind beide große Fans von ihm und sein Restaurant in Berlin mit 5 Hauben, 2 Michelin-Sterne, Platz 40 der 50 besten Restaurants stand schon lange auf unserer Liste.






Der Abend war ein echtes Highlight. Wir genossen die kreative, asiatisch inspirierte Küche, jedes Gericht ein kleines Kunstwerk voller Geschmack und Raffinesse. Die Atmosphäre war elegant, aber entspannt – der perfekte Abschluss eines aufregenden und abwechslungsreichen Tages in Berlin und die beste Art Philipps 40er zu feiern.




Philipp entschied sich für das Menü Koi natürlich mit den beiden Signatur-Gerichten Wasabi Kaisergranat und Ente „Marie-Anne“.















Claudia entschied sich für das Menü Kolibri natürlich auch mit den beiden Signatur-Gerichten Wasabi Kaisergranat und Ente „Marie-Anne“.













Danach ging wirklich nichts mehr rein – nicht mal ein Schnaps. Wir spazierten den kurzen Weg zurück ins Hotel und fielen todmüde und pappsatt ins Bett. Die Überraschung ist auf jeden Fall gelungen.




16. Dezember
Am Samstag starteten wir früh und wollten ursprünglich auf den Fernsehturm. Da der Andrang dort aber so groß war, verschoben wir diese Idee und gingen stattdessen ins Little BIG City Berlin – eine interaktive Miniatur‑Erlebniswelt direkt am Alexanderplatz. In der Ausstellung wird Berlins Geschichte im Miniaturformat gezeigt: mit vielen kleinen Gebäuden, historischen Szenen, Spezialeffekten und über 6.000 Figuren kann man die Entwicklung der Stadt von ihren Anfängen bis zur modernen Metropole erleben.















Danach ging der Spaß weiter und wir spazierten zum Berlin Dungeon. Die interaktive Attraktion nimmt einen mit auf eine etwas gruselige, aber sehr unterhaltsame Zeitreise durch rund 800 Jahre dunkle Berliner Geschichte. In der Live-Show erzählen Schauspieler von düsteren Figuren und Ereignissen – von der Pest über historische Legenden bis hin zu überraschenden Effekten und spannenden Momenten.


Danach brauchten wir dringend eine Stärkung – und was passt besser zu Berlin als eine Currywurst? Gut gestärkt ging es anschließend weiter ins Computerspielemuseum, wo wir in die Geschichte der Videospiele eintauchten und ein bisschen nostalgisch wurden.





Mit der Reise in die Vergangenheit waren wir aber noch nicht fertig, denn anschließend ging es für uns ins DDR-Museum. Dort tauchten wir interaktiv in den Alltag der ehemaligen DDR ein – von originalen Wohnungen bis hin zu Alltagsgegenständen, die Geschichte greifbar machten.







Nach all den spannenden Eindrücken brauchten wir eine Pause und fuhren zurück ins Hotel, um uns ein wenig auszuruhen. Am Abend fuhren wir mit der U-Bahn zum Brandenburger Tor. Dort war alles wunderschön weihnachtlich geschmückt und sorgte für eine ganz besondere Stimmung. Das Brandenburger Tor ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Berlins und wurde Ende des 18. Jahrhunderts erbaut. Es gilt als Symbol für die deutsche Einheit und stand früher direkt an der Grenze zwischen Ost- und Westberlin.









Von dort aus spazierten wir weiter zum Potsdamer Platz, einem zentralen Treffpunkt Berlins, an dem Geschichte auf moderne Architektur trifft.




Nach einem kurzen Bummel erwartete uns dort schon das nächste kulinarische Überraschungshighlight: Wir gingen ins ISHI by Steffen Henssler im Ritz-Carlton, wo es ein Menü in 6 Gängen gab – ein perfekter Abschluss für einen aufregenden Tag.













Danach ging es ab ins Bett, denn am nächsten Tag hatten wir noch ein kleines Highlight vor dem Abflug geplant.
17. Dezember
Frühmorgens standen wir am Fernsehturm, dem wohl bekanntesten Wahrzeichen Berlins. Von der Aussichtsplattform in 203 Metern Höhe hatten wir einen beeindruckenden 360‑Grad-Blick über die ganze Stadt – vom Brandenburger Tor über den Potsdamer Platz bis hin zu den modernen Hochhäusern der City West.








Es war ein schöner, ruhiger Moment, um die Stadt noch einmal in aller Ruhe zu genießen, bevor es zurück nach Hause ging. Wir spazierten zum Hotel, holten unser Gepäck und fuhren mit dem Bus zum Flughafen.








Unser Flieger nach Wien startete pünktlich um kurz vor 15:00 Uhr. Davor gab es noch eine kleine Stärkung am Flughafen.






In Wien hatten wir nur eine Stunde Aufenthalt und so kamen wir pünktlich um 18:30 Uhr zu Hause an.



Unser Berlin-Trip war voller Überraschungen, kulinarischer Highlights und spannender Entdeckungen. Von historischen Sehenswürdigkeiten über interaktive Museen bis hin zu exklusiven Dinner-Erlebnissen – jeder Moment war etwas Besonderes. Berlin hat uns begeistert – definitiv eine Reise, die in Erinnerung bleibt.


