26. bis 29. April 2018
Unser erster gemeinsamer Familienausflug führte uns am 26. April nach Poreč. Für Philipp und Claudia begann die Reise bereits einen Tag früher: Am Donnerstag, dem 26. April, machten wir uns nach der Arbeit auf den Weg Richtung Meer. Wir kamen erst gegen 21:30 Uhr in Poreč und checkten im Hotel Valamar Riviera direkt an der Promenade ein. Wir freuten uns, dass wir im Bistro Sarajevo bei Ninja noch etwas zu essen bekamen. So konnten wir den ersten Abend ganz entspannt beginnen.
27. April
Am Freitag starteten wir den Tag ganz entspannt mit einem Frühstück, unternahmen einen kleinen Spaziergang und Philipp nutzte die Zeit, um noch auf unserem Balkon für seine Skipper-Prüfung zu lernen. Danach warteten wir im Schatten an der Promenade auf Georg, Tini, Oma und Opa, die um die Mittagszeit in Poreč ankamen.
















Jetzt waren wir endlich komplett und bei allen meldete sich schön langsam der Hunger. Also gingen wir in die Konoba Ćakula zum Mittagessen.


Am Nachmittag schlenderten wir gemütlich durch Poreč, genossen die Meeresluft und ließen den Tag entspannt angehen. Philipp musste zwischendurch noch zu seinem Kurs, damit er am Samstag zur Prüfung antreten konnte.



Nach den gemütlichen Stunden ließen wir den Tag bei einem Abendessen im Bistro Sarajevo bei Ninja ausklingen. Philipp kam nach seinem Kurs ebenfalls noch dazu, sodass wir den Abend wieder gemeinsam verbringen konnten.
28. April
Am nächsten Morgen war nach dem Frühstück Philipp an der Reihe, denn für ihn ging es zum Hafenamt zur Prüfung. Dort legte er das kroatische Küstenpatent Boat Skipper B ab.
Währenddessen nutzten wir die Zeit für einen kleinen Ausflug mit dem Shuttle-Boot auf die Insel Sveti Nikola. Dort erkundeten wir die Strände, spazierten über die Insel und schauten uns auch die Hotels direkt am Meer an.






















Als wir zurück aufs Festland kamen, wartete Philipp schon auf uns – natürlich erfolgreich! Stolz hielt er seinen Bootsführerschein in den Händen und wir freuten uns alle mit ihm über diese tolle Leistung. Oma und Opa konnten es sich natürlich nicht nehmen lassen und kauften sofort eine kleine Kapitänsmütze in Form eines Cappys für ihn – ein super Andenken an seinen Erfolg.



Nach einem kleinen Mittagssnack beschlossen wir, die Euphrasius‑Basilika zu erkunden. Die frühchristliche Basilika in der Altstadt von Poreč gehört seit 1997 zum UNESCO‑Weltkulturerbe und ist eines der bedeutendsten Zeugnisse byzantinischer Architektur an der Adria. Besonders beeindruckt waren wir von den gut erhaltenen Mosaiken und antiken Kunstwerken. Natürlich stiegen wir auch auf den Glockenturm und genossen den tollen Ausblick über die Altstadt und das Meer.























Danach spazierten wir weiter zur Kirche der Heiligen Madonna (Crkva sv. Marije) und bewunderten die Architektur sowie die ruhige Atmosphäre dieses kleinen historischen Gotteshauses.









Am Abend luden uns Oma und Opa ins Restaurant Spinnaker ein. So ließen wir den Tag bei einem ausgezeichnetem Abendessen gemütlich ausklingen – ein rundum wunderschöner Tag für die ganze Familie.
29. April
Am nächsten Morgen war leider schon unser letzter Ausflugstag angebrochen. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von Poreč, fuhren aber noch nicht direkt nach Hause. Stattdessen beschlossen wir, einen Abstecher nach Grožnjan zu machen. Grožnjan ist ein kleines, malerisches Künstlerdorf auf einem Hügel in Istrien. Es ist bekannt für seine gut erhaltene mittelalterliche Architektur, engen Gassen und charmanten Steinhäuser. Heute leben und arbeiten hier zahlreiche Künstler, Galerien und Handwerksbetriebe, weshalb Grožnjan oft auch als „Stadt der Künstler“ bezeichnet wird.















Dann hieß es leider Abschied nehmen von Kroatien und wir beschlossen, über das Vipava-Tal und entlang der Soča nach Hause zu fahren. Da sich bei allen schon der Hunger meldete, machten wir in Vipava Halt. Eigentlich wollten wir nur eine Kleinigkeit essen, landeten aber in der ausgezeichneten Gostilna Podfarovž. Das Restaurant liegt direkt an einer der sieben Quellen des Vipava Flusses und wir genossen ein sensationelles Degustationsmenü.








Danach machten wir noch einen kurzen Spaziergang entlang der Soča, bevor wir unsere Heimfahrt fortsetzten. Gegen 21:30 Uhr kamen wir schließlich wieder in Klagenfurt an.









Mit diesem Wochenende ging nicht nur ein schöner Ausflug zu Ende, sondern auch der Beginn einer ganz besonderen Tradition.


