02. bis 03. August 2020
Aufgrund von Corona war es gar nicht so einfach, einen Familienausflug zu planen. Nach den ersten Lockdowns entschieden wir uns jedoch, am 2. August mit Georg, Tini, Oma und Opa Richtung Osttirol zu fahren. Endlich wieder gemeinsam unterwegs – darauf freuten wir uns alle sehr. Um 08:00 Uhr fuhren wir von Klagenfurt los. Unser erster Halt war der Weißensee, wo wir spazierten und die Umgebung in Ruhe erkundeten. Die Aussicht auf den See und die Berge war einfach wunderschön.


Danach meldete sich langsam der Hunger, und so führte uns unser Weg über den Kreuzberg und Weißbriach nach Hermagor. In Hermagor angekommen, stärkten wir uns bei einem ausgezeichneten Mittagessen im Bärenwirt. Frisch gestärkt setzten wir unsere Erkundungstour durch die Region fort.



In Maria Luggau legten wir eine Pause ein, um uns bei einem Getränk zu erfrischen. Claudia beging dabei einen kleinen Fehler und bestellte ein kleines Bier – eine Entscheidung, die sie später noch bereuen sollte. Anschließend fuhren wir weiter nach Obertilliach zu unserem wunderschönen Hotel Gasthof Unterwöger.


Nach dem Einchecken wollten wir die Gegend erkunden, doch Claudia musste sofort zurück aufs Zimmer. Das kleine Bier von vorhin hatte wohl während der Corona-Lockdowns etwas länger in der Leitung gestanden und machte sich nun direkt unangenehm bemerkbar – es wollte raus, und zwar sofort. Währenddessen machten die anderen einen Spaziergang durch Obertilliach. Nach einer kurzen Zimmerstunde trafen wir uns wieder zum Abendessen. Nachdem alles überstanden war, gesellte sich Claudia dazu und wagte immerhin eine klare Suppe. Zum Abschluss des Abends ging es an die Hotelbar auf einen Absacker – für alle außer Claudia, die diesmal bei einer Cola blieb.




03. August
Am nächsten Morgen, nach einem gemütlichen Frühstück, setzten wir unsere Fahrt fort. Schon auf dem Weg, vorbei an Silliach Richtung Innervillgraten, genossen wir die herrliche Berglandschaft – hier ist wirklich der Weg das Ziel. Innervillgraten, eines der höchstgelegenen Täler Osttirols, ist bekannt für seine gut erhaltene traditionelle Architektur, gepflegte Almen und die ruhige Landschaft. Dort angekommen, machten wir einen entspannten Spaziergang und ließen die frische Luft und die Stille der Umgebung auf uns wirken.












Danach ging es weiter nach Sexten, wo wir uns bei einem Kaffee eine kleine Pause mit Bergblick gönnten. Sexten liegt im Hochpustertal in Südtirol, direkt an den Dolomiten, und ist berühmt für die markanten Drei Zinnen. Der Ort gehört zum Naturpark Drei Zinnen und ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Dolomiten. Der Hunger ließ nicht länger warten, also kehrten wir im Ristorante La Fuego in Rigolato ein und genossen ein wunderbares Mittagessen, bevor wir weiterfuhren.





Nach dem Mittagessen setzten wir unsere Reise fort und fuhren durch Südtirol nach Pesariis, der berühmten „Stadt der Uhren“. Das kleine Dorf im Val Pesarina beeindruckt mit seinen zahlreichen historischen Uhren an den Häuserfassaden und den liebevoll gepflegten Werkstätten. Wir erkundeten die Straßen, bewunderten die kunstvollen Uhren und tauchten ein in die jahrhundertealte Uhrmachertradition, die das Ortsbild prägt.







Danach hieß es leider Abschied nehmen und wir fuhren über Tolmezzo und Tarvis wieder nach Hause. Nach dieser wunderschönen Rundreise erreichten wir gegen 19 Uhr Klagenfurt – voller schöner Eindrücke und Erinnerungen an zwei erlebnisreiche Tage. Endlich, nach der harten Corona-Zeit, hatten wir wieder Zeit, gemeinsam unbeschwerte Stunden zu genießen.


