Venedig – 2021

04. bis 06. November 2021

Am Donnerstag, dem 4. November 2021, war es endlich soweit: Brigitte konnte ihren Gutschein zu ihrem 75. Geburtstag einlösen. Gemeinsam mit Georg und Tini trafen wir uns in Klagenfurt und fuhren mit dem Auto Richtung Italien. Unser erster Stopp war wie gewohnt kurz nach Tarvis an der Raststation Autogrill Campiolo, wo wir uns einen schnellen Espresso gönnten. Danach ging es ohne Umwege weiter nach Punta Sabbioni, wo wir auf das Vaporetto umstiegen, um über die Kanäle der Lagunenstadt Venedig zu unserem Hotel zu gelangen.

Nach rund 30 Minuten Fahrt erreichten wir den Markusplatz und liefen von dort weiter zu unserem Hotel Casa Verardo. Die kleine Residenza d’Epoca liegt mitten im Stadtteil Castello, nur ein paar Minuten vom Markusplatz entfernt. Das historische venezianische Gebäude aus dem 16. Jahrhundert strahlt viel Charme aus und verbindet alte Architektur mit modernem Komfort.

Kaum eingecheckt, startete auch schon unsere Erkundungstour. Wir spazierten zuerst zur Rialtobrücke und legten dort eine kleine Pause ein – bei einem Aperol Spritz mit Blick auf die Brücke ließ es sich wunderbar das Treiben auf dem Canal Grande beobachten.

Nach dem ersten Spaziergang gönnten wir uns eine kurze Zimmerpause, bevor wir gemütlich zu unserem ausgewählten Restaurant schlenderten. Auf dem Weg durfte natürlich ein Besuch der bekannten Libreria Acqua Alta nicht fehlen – die Buchhandlung ist berühmt für ihre kreativen Regale, in denen Bücher in Gondeln, Badewannen oder auf Treppenstufen aufbewahrt werden, um sie vor den häufigen Überflutungen Venedigs zu schützen. Wir genossen ein venezianischen Abendessen im Restaurant Al Mascaron.

Nach dem Essen machten wir noch einen kurzen Verdauungsspaziergang rund um den Markusplatz. Den Tag ließen wir stilvoll ausklingen – bei einem Absacker im wunderschönen Hotel Danieli.

05. November

Am nächsten Morgen ging unsere Venedig-Tour weiter. Bei strahlendem Sonnenschein und glitzerndem Aqua Alta ist Venedig einfach ein Traum.

Wir spazierten zum Palazzo Contarini del Bovolo und staunten über die berühmte, spiralförmige Scala Contarini del Bovolo. Die filigranen Bögen und die Wendeltreppe sind ein echtes architektonisches Highlight.

Danach ging es weiter zum Campo Santo Stefano, einem der größten Plätze im Sestiere San Marco. Umgeben von historischen Gebäuden, Cafés und kleinen Läden legten wir eine kleine Pause ein und genossen noch einmal einen Aperol Spritz.

Anschließend ging es zur Ponte dell’Accademia, einer der Brücken über den Canal Grande, die die Stadtteile Dorsoduro und San Marco verbindet. Von der hölzernen Brücke hatten wir einen schönen Blick auf die vorbeifahrenden Gondeln, die historischen Paläste entlang des Kanals und die Gallerie dell’Accademia in der Nähe.

Wir waren schon den ganzen Tag viel unterwegs, also beschlossen wir, das Vaporetto zu nehmen und fuhren zum Anleger Zattere. Im Restaurant Terrazza dei Nobili genossen wir ein spätes Mittagessen direkt am Wasser mit Blick auf den Canal della Giudecca.

Nach der Stärkung hatten wir alle wieder neue Kräfte und spazierten weiter zur Basilika Santa Maria della Salute, einer der bekanntesten Kirchen Venedigs, die direkt an der Punta della Dogana am Canal Grande liegt.

Von dort fuhren wir mit einem Traghetto, einer kleinen Fährgondel, zurück zum Markusplatz. So konnten wir den Canal Grande noch einmal aus einer anderen Perspektive sehen und gleichzeitig etwas Zeit und Wege sparen.

Dort angekommen, gönnten wir uns eine Erfrischung in Form von Campari und Negroni im berühmten Caffè Florian, das seit 1720 Besucher mit seiner eleganten Einrichtung und historischen Atmosphäre empfängt – ein perfekter Ort, um nach einem langen Tag in Venedig noch einmal entspannt die Umgebung zu genießen.

Danach ging es zurück ins Hotel, um ein wenig zu entspannen. Gut erholt machten wir uns gegen 19 Uhr auf den Weg zum Ristorante Antica Sacrestia, wo wir den Abend mit einem gemütlichen Abendessen begannen. Brigitte verzichtete anschließend auf den Absacker und wir begleiteten sie zurück ins Hotel. Georg, Tini, Philipp und Claudia machten noch einmal die Bar im Hotel Danieli unsicher und ließen den Abend dort entspannt ausklingen.

06. November

Am nächsten Tag war leider schon unser letzter in Venedig, aber unsere Erkundungstour war noch lange nicht zu Ende. Mit dem Vaporetto fuhren wir zur Isola di San Giorgio Maggiore, wo wir bei heftigem Wind den Campanile erklommen. Von seinen rund 75 Metern Höhe hatten wir einen sensationellen 360‑Grad-Blick auf Venedig, den Canal Grande, die Lagune und die umliegenden Inseln.

Natürlich nutzten wir die Gelegenheit auch, uns die Kirche San Giorgio Maggiore anzuschauen, die im 16. Jahrhundert von Andrea Palladio entworfen wurde. Mit ihrer weißen Fassade, den eleganten Säulen und dem hellen Innenraum ist sie ein beeindruckendes Beispiel der Renaissance-Architektur. Dann meldete sich bei allen der Hunger und wir machten uns auf den Weg zur Osteria Al Sacro e Profano, nur wenige Schritte von der Rialto-Brücke entfernt. In der Osteria ließen wir uns typische venezianische Cichetti schmecken.

Am Ende unseres letzten Tages war es leider soweit und wir mussten uns von Venedig verabschieden. Mit dem Vaporetto fuhren wir zurück nach Punta Sabbioni und nutzten die Gelegenheit noch für einen kleinen Strandspaziergang in Jesolo, bevor es endgültig nach Hause ging.

Mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck kamen wir gegen 18:30 Uhr wieder in Klagenfurt an.