06. bis 08. Mai 2026
Morgens starteten wir unseren 8. Familienausflug mit Georg, Tini, Oma und Tante Brigitte Richtung Wien. Mit wenig Verkehr und mit einem kurzen Kaffeestopp kamen wir gegen 12.30 Uhr in Wien an und stärkten uns im Schönbrunner Stöckl.







Anschließend spazierten wir am Schloss Schönbrunn vorbei zum Tierpark, allein der Weg dorthin ist einfach schön. Der Besuch selbst war wie immer ein Erlebnis, besonders weil wir diesmal so viele Jungtiere beobachten konnten.





















Eines der Highlights war ganz klar der kleine Elefant Maputo (geboren im August 2025).




Die Fütterung der Mähnenrobben war natürlich auch sehr spannend und lustig.




Und die Geparden-Drillinge Zulu, Sambesi und Mali (zwei Männchen, ein Weibchen, geboren im September 2025) haben bei uns für viel Begeisterung gesorgt.




Zwischendurch gab es natürlich auch eine kleine süße Pause, perfekt, um kurz durchzuatmen.



Natürlich durften die Affen, Löwen, Tiger, Giraffen und Co. auch nicht fehlen.














Nach diesen tierischen Stunden ging es in unser Hotel Motel One Westbahnhof. Nach einer kurzen Zimmerpause, trafen wir uns an der Rezeption und wir fuhren ins Gasthaus Grünauer. Wir freuten uns auf einen Abend bei Wiener Wirtshaus Küche gemeinsam mit Ute.





Nach den lustigen und gemütlichen Stunden verabschiedeten wir uns von Ute und genehmigten uns noch einen Absacker an der Hotelbar.

Zum Tagesabschluss noch ein Rätsel: Was ist 1 – 45 – 73 – laut dem Wiener Tischnachbar in Schönbrunn, sollte jeder Kärntner wissen, was das ist.
07. Mai
Am nächsten Morgen trafen wir uns um 08.00 Uhr an der Rezeption um in der Bäckerei Ströck zu frühstücken.
Danach verstauten wir unsere Koffer im Hotel und machten uns auf den Weg Richtung Innenstadt. Mit der U3 ging es bis zur Herrengasse und von dort dann zu Fuß über die Hofburg und den Burggarten in die Kärntner Straße. Wir schlenderten am Graben und dann musste eine Stärkung her.








Nach kurzer Überlegung landeten wir im Café Hawelka. Im berühmten Kaffeehaus gab es klassische Frankfurter.







Die Buben fuhren dann ins Hotel und holten unser Gepäck und die Mädels spazierten vorbei am Stephansdom zum Schwedenplatz. Dort trafen wir uns wieder und starteten pünktlich unsere Schiffsreise. Mit dem Twin City Liner ging es anschließend entspannt über die Donau Richtung Bratislava. Während der rund 75-minütigen Fahrt, bei ca. 60 Kmh genossen wir die Aussicht und freuten uns auf unser nächstes Abenteuer.

























In der slowakischen Hauptstadt angekommen, checkten wir gegenüber vom Anleger in unserem Hotel, dem Park Inn, ein. Danach ging es für uns gleich weiter in die Altstadt und wir hatten Lust auf etwas Süßes.









Wir spazierten zur Konditorei Kormuth. Es ist ein außergewöhnliches Kaffeehaus, das wie ein kleines Museum gestaltet ist. Der Innenraum beeindruckt mit Fresken, Antiquitäten und historischen Details aus dem 16. bis 19. Jahrhundert und versetzte uns in die Zeit der k.u.k.-Monarchie. Fun Fact: Obwohl es so wirkt, als gäbe es das Kaffeehaus schon seit Jahrhunderten, wurde es tatsächlich erst Anfang der 2000er-Jahre eröffnet.














Danach hatten wir wieder genug Kraft und beschlossen auf die Burg zu gehen. Sie ist das bekannteste Wahrzeichen von Bratislava und liegt eindrucksvoll auf einem Hügel direkt über der Donau. Durch ihre markante viereckige Bauform mit vier Ecktürmen ist sie schon von weitem sichtbar und prägt die Skyline der Stadt. Ihre Geschichte reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Burg mehrfach zerstört, umgebaut und neu errichtet, zuletzt im 20. Jahrhundert, als sie umfassend restauriert wurde. Heute beherbergt sie das Historische Museum.















Nach dem wunderbaren Ausblick ging es wieder zurück in die Altstadt, in unser Hotel. Es war Zeit für eine Zimmerstunde.
Um 18.30 Uhr trafen wir uns wieder in der Lobby und es ging ins slowakische Restaurant Verne. Es gilt seit über 20 Jahren als beliebter Treffpunkt für Künstler, Studenten, Touristen und Einheimische. Besonders bekannt ist das Lokal für seine gemütliche Retro-Atmosphäre mit Vintage-Möbeln und slowakischer Küche.









Den Abend ließen wir in der Sky Bar & Restaurant Bratislava ausklingen. Mit einem traumhaften Blick über die Altstadt, die Donau und die Burg war die Rooftop-Bar der perfekte Abschluss unseres Tages.











08. Mai
Um 08.00 Uhr trafen wir uns zum Frühstück im Hotel und um 09.30 Uhr wurden wir von einer Stadtführerin Andrea abgeholt. Sie hat uns wahnsinnig viel wissenswertes über Bratislava und auch über die Slowakei erzählt.


Die Geschichte der Slowakei reicht viele Jahrhunderte zurück und wurde von verschiedenen Kulturen und Herrschaften geprägt. Bereits in der Frühzeit lebten slawische Völker auf dem Gebiet der heutigen Slowakei. Im 9. Jahrhundert gehörte die Region zum Großmährischen Reich, einem der ersten bedeutenden slawischen Staaten Europas.
Später wurde das Gebiet Teil des Königreichs Ungarn und blieb über viele Jahrhunderte eng mit Ungarn verbunden. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Burgen, Städte und Handelswege. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs zerfiel die Österreichisch-Ungarische Monarchie, und 1918 entstand die Tschechoslowakei, bestehend aus Tschechen und Slowaken.
Während des Zweiten Weltkriegs war die Slowakei zeitweise ein eigenständiger Staat unter deutschem Einfluss. Nach dem Krieg wurde die Tschechoslowakei wiederhergestellt und stand später unter kommunistischer Herrschaft innerhalb des Ostblocks.
Im Jahr 1989 kam es zur sogenannten „Samtenen Revolution“, die das Ende des Kommunismus einleitete. Schließlich trennten sich Tschechien und die Slowakei friedlich voneinander. Seit dem 1. Januar 1993 ist die Slowakei ein unabhängiger Staat. Heute ist das Land Mitglied der Europäischen Union und zählt zu den modernen Staaten Mitteleuropas.
Bratislava hat heute ungefähr 480.000 Einwohner (mit allen Zweitwohnsitzen fast 600.000) und ist damit die größte Stadt der Slowakei. Mit Andrea erkundeten wir die Altstadt. Trotz ihrer Größe wirkt die Altstadt ruhig und übersichtlich.




Dort wo heute die Promenade ist, verlief im Mittelalter die Stadtbefestigung mit Gräben und Mauern. Als diese später nicht mehr gebraucht wurden, wurde der Graben zugeschüttet und zu einem breiten Platz umgestaltet. Heute ist das Námestie SNP ein zentraler, lebendiger Bereich in der Innenstadt mit vielen Lokalen und Cafés.
Die Salvatora Apotheke ist eine der ältesten Apotheken der Stadt. Sie befindet sich in einem historischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Besonders ist die Einrichtung: Im Inneren gibt es noch originale barocke Möbel, hohe Holzschränke, alte Regale und eine kunstvolle Theke. Auch ein großer Kronleuchter und historische Apothekengeräte sind erhalten. Dadurch wirkt die Apotheke wie eine Mischung aus Geschäft und kleinem Museum.






Ein wichtiges Wahrzeichen ist das Michaelertor, das einzige erhaltene Stadttor aus dem Mittelalter. Früher war es Teil der alten Stadtbefestigung. Ebenfalls beeindruckend ist der St.-Martins-Dom, in dem früher ungarische Könige gekrönt wurden. Dadurch hatte Bratislava über viele Jahrhunderte eine wichtige politische Bedeutung in Europa. Während des Rundgangs fallen auch die vielen kleinen Details der Altstadt auf: enge Innenhöfe, traditionelle Cafés, Brunnen und historische Gebäude aus verschiedenen Epochen.













Das Alte Rathaus zählt zu den ältesten Gebäuden der Altstadt. Es wurde im Mittelalter erbaut und zeigt verschiedene Baustile wie Gotik und Barock. Früher war es das politische Zentrum der Stadt, heute befindet sich dort ein Museum. Direkt davor liegt der historische Marktplatz (heute Hauptplatz), der seit Jahrhunderten ein wichtiger Treffpunkt ist. Früher fanden dort Märkte statt, heute gibt es viele Cafés und Veranstaltungen. In der Mitte des Platzes steht der bekannte Maximilianbrunnen.














Besonders beliebt sind die vielen Figuren und Statuen in den Straßen, wie die berühmte Kanalarbeiter-Statue „Čumil“, die zu einem Symbol der Stadt geworden ist.



Die spannende und informative Stadtführung endete an der Slowakischen Nationaloper (Slovenské národné divadlo). Das historische Opernhaus ist ein wichtiges Kulturgebäude der Stadt. Auch wenn es derzeit geschlossen ist, bleibt es ein beeindruckendes Wahrzeichen und ein passender Abschluss der Führung.



Nach den vielen Informationen freuten wir uns auf ein Mittagessen. Wir gingen ins Restaurant Zylinder an der Promenade und genossen einheimische Speisen. Danach gab es noch Kaffee und Kuchen im Café Mayer am Hauptplatz.









Leider mussten wir uns dann von der Slowakei verabschieden, holten unsere Koffer im Hotel und es ging mit dem Twin City Liner wieder zurück nach Wien.



















Angekommen in Wien spazierten wir zum Stephansdom und stiegen dort in die U3 und fuhren zum Hotel, denn dort standen unsere Autos. Wir machten uns auf den Heimweg und nach zwei wunderbaren Tagen mit viel Lachen und Neues entdecken kamen wir um 20:30 Uhr wieder in Klagenfurt an.






