Am Montag, den 14. November, starteten wir unser erstes gemeinsames Spanien-Abenteuer und fuhren zum Flughafen Wien. Gegen 19:00 Uhr landeten wir in Barcelona und machten uns mit den Öffis auf den Weg zu unserem Hotel, dem Generator Barcelona.




Am Abend gönnten wir uns die ersten spanischen Tapas und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Anschließend gingen wir früh ins Bett, um für den nächsten Tag fit und ausgeruht zu sein. Frühmorgens starteten wir mit unserem ersten Highlight: Wir besuchten die Sagrada Família, das weltberühmte Kirchenbauwerk von Antoni Gaudí. Der Bau der Basilika begann 1882 und sollte 2026, zum 100. Todestag Gaudís, fertiggestellt werden.






Die Basilika ist bekannt für ihre beeindruckende Architektur, filigrane Türme und fantasievollen Details, an denen Gaudís einzigartige Handschrift deutlich wird. Mit dem Audio-Guide erfuhren wir viele spannende Hintergründe zur Geschichte, den Symbolen und dem bis heute andauernden Bau der Kirche.















Wir erklommen auch die Türme der Sagrada Família und wurden mit einem atemberaubenden Blick über Barcelona belohnt.













Anschließend spazierten wir zum Hafen von Barcelona und erkundeten die Promenade mit ihren Booten und dem Blick aufs Meer. Der Hafen von Barcelona zählt zu den wichtigsten Häfen im Mittelmeerraum. Er ist nicht nur ein bedeutender Handels- und Industriehafen, sondern auch einer der größten Kreuzfahrthäfen Europas. Der Bereich Port Vell wurde im Zuge der Olympischen Spiele 1992 neu gestaltet und ist heute eine beliebte Promenade mit Restaurants, Geschäften und einem schönen Blick auf den Montjuïc und die Skyline der Stadt.























Danach machten wir eine Hafenrundfahrt, bei der wir die Stadt noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben konnten.










Anschließend musste dringend eine Stärkung her, also gingen wir zum berühmten Mercat de la Boqueria. Der traditionsreiche Markt an der La Rambla begeistert mit seinen bunten Obstständen, frischen Säften sowie zahlreichen Fisch- und Tapasbars und ist einer der bekanntesten Märkte Barcelonas. Leider sind wir in einem sehr touristischen Restaurant gelandet – aber gut, auch diese Erfahrung gehört zu einer Reise dazu.










Es war ein wunderbarer Tag, aber nach rund 20.000 Schritten fielen wir völlig erschöpft ins Bett.
Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück mit unserer Sightseeing-Tour weiter. Als erstes besuchten wir das Casa Batlló, eines der bekanntesten Werke von Antoni Gaudí. Das farbenfrohe Gebäude in der Passeig de Gràcia fällt besonders durch seine wellenförmige Fassade, fantasievolle Balkone und das Dach mit den schuppenartigen Ziegeln auf, das an einen Drachen erinnert. Mit dem Audio-Guide bewaffnet erkundeten wir das Haus und tauchten in die fantastische Welt von Gaudís Design ein. Jeder Raum und jede Kurve erzählte ihre eigene Geschichte und wir staunten über die vielen kleinen Details und kreativen Ideen. Besonders die verspielten Formen und bunten Glasfenster haben uns beeindruckt.



























Danach besuchten wir die Kathedrale La Seu, die beeindruckende gotische Kathedrale von Barcelona. Wir erkundeten das Innere und bestaunten die hohen Gewölbe, die filigranen Glasfenster und den ruhigen Innenhof mit den frei laufenden Gänsen – einfach beeindruckend! Außerdem konnten wir die Dachterrassen der Kathedrale erklimmen und wurden mit einem fantastischen Blick über die Altstadt und die umliegenden Dächer Barcelonas belohnt.









Wir waren mit unserer Erkundungstour aber noch nicht fertig und spazierten anschließend ins Museu Marítim de Barcelona. Das Museum befindet sich in den historischen königlichen Schiffswerften (Drassanes Reials) und widmet sich der maritimen Geschichte Barcelonas.
Dort sind beeindruckende Schiffsmodelle, nautische Instrumente und große Exponate aus verschiedenen Epochen ausgestellt, die zeigen, wie Schiffe gebaut wurden und wie wichtig das Meer für die Stadt war. Besonders sehenswert ist die volle Nachbildung einer mittelalterlichen Galeere, bei der man sich richtig vorstellen kann, wie die Seefahrt damals funktionierte.







Am Abend genossen wir erneut Tapas und gingen erst spät ins Bett, da die Restaurants in Barcelona abends meist erst gegen 21:00 Uhr öffnen.
Am nächsten Tag ging es mit dem Programm weiter. Zuerst besuchten wir den sensationellen Park Guell, ein weiteres berühmtes Werk von Antoni Gaudí. Der Park liegt auf einem Hügel im Stadtteil Gràcia und beeindruckt mit seinen farbenfrohen Mosaiken, geschwungenen Formen und fantasievollen Gebäuden. Besonders bekannt sind die bunte Salamander-Skulptur am Haupteingang und die wellenförmigen Bänke auf der großen Terrasse, von der man einen wunderbaren Blick über Barcelona genießen kann.




















Anschließend besuchten wir das Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC), das auf dem Montjuïc-Hügel liegt. Das Museum ist in einem beeindruckenden Palau Nacional untergebracht und beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Spaniens. Besonders bekannt ist die umfangreiche Sammlung romanischer Wandmalerei, aber auch gotische, Renaissance- und moderne Kunstwerke können hier bestaunt werden. Von der Terrasse des Museums hat man zudem einen herrlichen Blick über die Stadt und die Plaça d’Espanya.




















Danach machten wir uns auf den Weg zum Estadi Olímpic Lluís Companys auf dem Montjuïc-Hügel. Das Stadion wurde für die Olympischen Spiele 1992 renoviert und beeindruckt mit seiner Größe und den modernen Sportanlagen. Es ist ein wichtiger Teil der olympischen Geschichte Barcelonas und bietet gleichzeitig einen schönen Blick über die Umgebung des Montjuïc.






Doch der Tag war damit noch nicht zu Ende, und wir spazierten weiter zum Arc de Triomf. Das beeindruckende Triumphtor wurde 1888 für die Weltausstellung in Barcelona erbaut und besticht durch seine rote Backsteinfassade und die kunstvollen Verzierungen. Es ist ein beliebter Treffpunkt und ein toller Ort, um Fotos zu machen und die Atmosphäre der Stadt zu genießen.








Vorbei am Bahnhof machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel. Wieder hatten wir viele Kilometer in den Beinen und ließen den ereignisreichen Tag entspannt ausklingen.


Am 18. November hieß es Abschied nehmen. Wir sind begeistert von Barcelona – von den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, den freundlichen Menschen und dem köstlichen Essen. Wir kommen bestimmt wieder.






