Die längste Strecke haben wir heute Nacht wieder hinter uns gebracht. Neun Stunden Fahrt zwischen Rørvik und Trondheim. Hier gibt es deshalb keine Stopps, weil die Infrastruktur am Land sehr gut ausgebaut ist und die Dienste des Postschiffes daher nicht mehr gebraucht werden.
Unser Tag hat heute sehr früh begonnen, denn wir kamen um ca. 07:00 Uhr in Trondheim an. Daher haben wir einen morgendlichen Spaziergang gemacht und uns das bunte Treiben in der Früh angesehen. Trondheim ist wirklich eine sehr nette Stadt.





















Danach ging es durch den inneren Trondheimfjord Richtung Süden. Der Fjord ist mit 130 km Länge der drittlängste Fjord des Landes. Er bietet eine sehr reichhaltige Unterwasserwelt mit über 90 Fischarten und sogar Korallen.
Nach dem Mittagessen waren wir recht faul und haben ein wenig Karten gespielt.









In Kristiansund kamen wir um 16:15 Uhr an und wir machten einen kurzen Spaziergang. Die Stadt ist als die Stadt des „Klippfisk“ bekannt. Als Klippfisch oder Stockfisch wird gesalzener und getrockneter Kabeljau bezeichnet. Der Fisch wurde von Kristiansund aus vor allem nach Spanien und Portugal exportiert, wo bis heute das Gericht „Bacalao“ damit verbunden wird. Für die Herstellung benötigt man Fischtrockengestelle auf exponierten Uferfelsen, wovon es in Kristiansund viele gab. Kristiansund ist auf vier Inseln verteilt und mit kleinen Fähren gelangt man von einer Insel auf die andere.








Die Bronzestatue der Klippfisk-Frau „Klippfiskkjerringa“ ist eine Hommage an die vielen Arbeiterinnen in der Produktion des Klippfisk. 300 Jahre lang, bis in die 1950er Jahre, war die Produktion von Klippfisk die wichtigste Industrie in der Stadt.

Wahrend dem Abendessen (21:25 Uhr) kamen wir in Molde an. Leider ist das heute unser letzter Abend an Bord der Havila Castor.
Aber wir freuen uns, dass unser Norwegen -Abenteuer noch ein paar Tage weiter geht.



