Nach einem gemütlichen Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Weg nach Brbinj. Die Fahrt quer über die Insel dauert etwa eine halbe Stunde und wir waren überzeugt, mehr als genug Zeit für die Fähre zu haben.
In Brbinj angekommen, fiel uns allerdings sofort auf, dass ungewöhnlich viele Autos auf die Verladung warteten. Trotzdem machten wir uns zunächst noch keine großen Gedanken. Erst als wir unsere Tickets noch einmal hervorholten, kam der kleine Schock: Die Fähre fuhr nicht um 11:30 Uhr, wie wir die ganze Zeit angenommen hatten, sondern bereits um 11:00 Uhr. Ein Blick auf die Uhr verriet: Es war 10:56 Uhr. Vor uns standen noch zahlreiche Fahrzeuge und wir rechneten unsere Chancen bereits aus. Gleichzeitig begannen wir schon zu überlegen, wie wir die Zeit bis zur nächsten Fähre um 19 Uhr verbringen würden.




Doch dann ging alles überraschend schnell. Auto für Auto wurde auf die Fähre eingewiesen und mit Ach und Krach schafften wir es tatsächlich noch an Bord. Sogar einige Fahrzeuge hinter uns kamen noch mit. Danach war die Fähre aber wirklich bis auf den letzten Platz gefüllt.




Mit etwa 15 Minuten Verspätung legten wir schließlich ab. Erst als Dugi Otok langsam hinter uns kleiner wurde, konnten wir entspannt durchatmen. Die Heimreise hatte zwar etwas aufregender begonnen als geplant, aber das Wichtigste war geschafft: Wir waren an Bord.









Für die weitere Fahrt stellten wir uns auf viel Verkehr ein. Schließlich war verlängertes Wochenende und gleichzeitig Ferienende in mehreren deutschen Bundesländern. Entsprechend rechneten wir mit vollen Straßen und längeren Wartezeiten. Tatsächlich kamen wir aber überraschend gut voran. Lediglich vor der Autobahnabfahrt Karlovac wurden wir durch einen Unfall ausgebremst, der uns etwa 30 Minuten kostete. Ansonsten verlief die Fahrt problemlos und wir konnten ohne größere Verzögerungen Richtung Heimat fahren.
Gegen 18:30 Uhr erreichten wir schließlich Klagenfurt. Damit war unsere Reise offiziell zu Ende. Bevor wir nach Hause fuhren, machten wir noch einen Abstecher zu Georg, Tini und Oma, wo wir den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen ließen. Ein schöner Abschluss für einen gelungenen Urlaub.




16 Tage, 1.600 Kilometer und 70 Seemeilen später endete unsere Reise entlang der kroatischen Küste und ihrer Inselwelt. Viele schöne Orte, zahlreiche Eindrücke und vor allem jede Menge Zeit am Meer werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.