Auf Facebook haben wir Mona kennengelernt, eine Balinesin mit einer deutschen Mutter und einem balinesischem Vater und mit ihr haben wir heute einen tollen Ausflug gemacht.



Früh morgens wurden wir von ihr und ihrem Freund abgeholt. Unsere erste Station war der Kanto Lampo Wasserfall. Er liegt versteckt im Dschungel von Gianyar und ist in wenigen Minuten Fußweg erreichbar. Der Weg hinunter führt über Treppen und am Ende steht man direkt vor einer Felswand, über die sich das Wasser in mehreren Stufen hinab ergießt. Nachdem wir sehr früh da waren, waren noch nicht so viele Touristen da.




Unser nächster Stopp war einer der bekanntesten Tempel Balis, der Pura Tirta Empul. Er wurde schon im 10. Jahrhundert erbaut und ist berühmt für seine heilige Quelle, die die Becken des Tempels speist. Viele Gläubige nehmen hier an einer rituellen Reinigungszeremonie teil: Sie stellen sich in die Wasserbecken und tauchen unter den verschiedenen Quellen ab. Wir haben die Zeremonie nur beobachtet – allein das Zuschauen war beeindruckend. Die Atmosphäre ist sehr besonders, auch wenn der Tempel gut besucht ist. Zwischen den Räucherstäbchen, Gebeten und dem Wasserrauschen spürt man den spirituellen Stellenwert dieses Ortes.













Zuerst haben wir noch einen kurzen Abstecher bei einer Kopi Luwak Rösterei gemacht. Im Spaß auch „cat poo chino“ genannt, handelt es sich um Kaffee, dessen Bohnen von einer Schleichkatze (Zibetkatze) gefressen, wieder ausgeschieden, gereinigt und anschließend geröstet werden. Durch den Verdauungsprozess sollen die Bohnen ein besonders mildes Aroma bekommen – und genau das macht ihn zu einem der teuersten Kaffees der Welt.

Danach besuchten wir die berühmten Tegallalang Reisterrassen. Wir sind ein Stück durch die Felder gelaufen – ein schöner Kontrast zum Trubel in Ubud. Unterwegs gibt es kleine Cafés und die bekannten „Bali Swings“, auf denen man über den Reisterrassen schaukeln kann. Sehr touristisch, aber auch ein typisches Bali-Erlebnis. Dieses Erlebnis lassen wir jedoch trotzdem gerne aus und genossen den traumhaften Ausblick auf die vielen Reisterrassen.













Nach diesen vielen Eindrücken, musste dringend ein Mittagessen her und so fuhren wir zum Green Kubu.




Danach ging es wieder zurück zum Hotel und wir genossen den Abend in unserem Häuschen.
