Weiterreise nach Amed
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Weiterreise nach Amed

📅 23. November 2019

Heute morgen wurden wir wieder abgeholt und wir fuhren Richtung Osten. Erster Halt war der Sekumpul Wasserfall. Der Sekumpul Wasserfall gilt als einer der schönsten Wasserfälle Balis – und wir können bestätigen: Der Weg dorthin lohnt sich. Von Lovina aus fährt man etwa eine Stunde (25km) ins Landesinnere. Schon beim ersten Aussichtspunkt hat man einen großartigen Blick auf die gleich mehreren Kaskaden, die tief im Dschungel hinabstürzen.

Der Abstieg ist allerdings nicht ganz so easy: Über Treppen, kleine Flussdurchquerungen und rutschige Wege geht es hinunter ins Tal. Unser Guide ließ es sich nicht nehmen und trug unsere Taschen. Unten angekommen steht man dann direkt vor den hohen Wasserfällen – ein beeindruckendes Schauspiel aus Wasser, Nebel und tropischem Grün. Nach dem Abstieg genossen wir das kühle Nass.

Danach ging es weiter zum Pura Dalem Jagaraga Temple. Der Pura Dalem Jagaraga ist ein Hindutempel, der als „Tempel der Toten“ der Region dient und dem Gott Shiva gewidmet ist. Seine Wände sind mit einzigartigen, humorvollen Reliefs (sogar mit Autos) verziert, die den Widerstand gegen die Holländer während des Krieges im 19. Jahrhundert thematisieren und westliche Motive mit balinesischem Stil vermischen. Der Tempel zeigt die Fähigkeit der Balinesen, äußere Einflüsse in ihre Kultur zu integrieren, wobei er eine ungewöhnliche Art der Verarbeitung negativer historischer Erfahrungen darstellt. 

Der Tempel ist klein und das außergewöhnlichste an diesem Tempel ist der Priester / Guide Pak Ketut Suradnya. Er hat nur noch 2 Zähne und wahnsinnig viel Humor und Charme. Er hat uns so viel zu diesem Tempel, der Lebensweise, Religion und Geschichte der Insel erzählt. Es war eine außergewöhnliche Begegnung.

Ein tolles Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden. Anschließend ging es für uns weiter nach Amed.

Amed liegt an der Ostküste Balis und ist vor allem bekannt für seine schwarzen Vulkanstrände, das ruhige Meer und die entspannte Atmosphäre. Der Ort ist ein Paradies für Schnorchler und Taucher: direkt vom Strand aus erreicht man Korallenriffe und sogar ein kleines Schiffswrack (das japanische Wrack in Banyuning). Besonders beliebt ist auch der Blick auf den Gunung Agung, der bei Sonnenaufgang oder -untergang die Küstenlandschaft dominiert.

Nach 68km und 2 Stunden Autofahrt kamen wir im „Vienna Beach Resort“ an. Wir sind begeistert von dieser sensationellen Unterkunft. Wir stärkten uns bei einem tollen Mittagessen.

Den Nachmittag verbachten wir gemütlich und am Abend spazierten wir zum „Warung Agung Amed“.